Die 7 schönsten hängenden Sukkulenten für dein Zuhause

Hängende Sukkulenten sind eine tolle Möglichkeit, dein Zuhause mit wenig Aufwand zu verschönern. Sie sind pflegeleicht und verwandeln jedes Regal oder Hängeampel in ein tropisches Pflanzenparadies. In diesem Artikel stelle ich dir sieben hängende Sukkulenten für dein Zuhause vor, die mir besonders gut gefallen.

1. Erbsenpflanze (Senecio rowleyanus)

Senecio Rowleyanus

Die Erbsenpflanze, auch als „String of Pearls“ bekannt, ist eine der bekanntesten Sukkulenten. Sie hat ihre Beliebtheit nicht nur wegen ihrer hübschen, perlenartigen Blätter, sondern auch durch ihre pflegeleichte Natur erlangt. Ich persönlich finde, dass die Erbsenpflanze lustig aussieht und eine freundliche Atmosphäre in die Wohnung bringt.

Aussehen: Die kleinen, runden Blätter erinnern an grüne Perlen und hängen an langen, dünnen Ranken. Die Pflanze wird oft als Hängepflanze in Töpfen oder Ampeln genutzt.

Besonderheiten: Die Erbsenpflanze ist eine Sukkulente, die mit wenig Wasser auskommt und besonders in hellen, sonnigen Räumen gut gedeiht. Sie bildet gelegentlich kleine, weiße Blüten, die allerdings nicht immer erscheinen.

Pflege und Standort: Sie benötigt einen sonnigen Platz, kann aber auch mit indirekter Sonneneinstrahlung gut auskommen. Wichtig ist, dass die Erde vollständig trocknen kann, bevor erneut gegossen wird. Staunässe ist zu vermeiden, da sie sonst schnell Wurzelfäule entwickeln kann.

2. Schlangen-Fetthenne (Sedum morganianum)

Sedum Morganianum

Die Schlangen-Fetthenne, auch bekannt als „Burro’s Tail“ oder „Donkey’s Tail“, ist eine weitere wunderschöne hängende Sukkulente. Mit ihren langen, fleischigen Blättern, die wie eine Schwanzspitze herabhängen, ist sie ein echter Blickfang.

Aussehen: Die Pflanze hat dichte, hängende Triebe, die mit dicken, graugrünen Blättern bedeckt sind. Im Frühling bildet sie kleine, rosa bis rote Blüten.

Besonderheiten: Sedum morganianum ist extrem robust und benötigt nur minimale Pflege. Sie ist besonders resistent gegenüber Trockenheit und kann ohne Probleme längere Zeit ohne Wasser auskommen.

Pflege und Standort: Die Schlangen-Fetthenne benötigt viel Licht und gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Beim Gießen sollte man darauf achten, dass die Erde zwischen den Wassergaben gut abtrocknet. Ein gut durchlässiger Boden ist essentiell.

 

3. Leuchterblume (Ceropegia woodii)

Ceropegia Woodii

Die Leuchterblume, auch als „String of Hearts“ bekannt, hat ihren Namen durch die herzförmigen Blätter, die in langen Ranken von der Pflanze herunterhängen. Ihre zarten Blätter sind in einem attraktiven silbrig-grünen Farbton gehalten. Durch ihre Herzform verbreiten sie in meinen Augen ein sehr liebevolles Ambiente.

Aussehen: Die Blätter sind herzförmig und haben einen silbrigen Glanz. Die Pflanze wächst in langen Ranken, die oft mehrere Meter lang werden. Im Sommer erscheinen kleine, blassrosa Blüten, die an kleine Lampen oder Leuchter erinnern.

Besonderheiten: Die Leuchterblume ist eine der pflegeleichtesten Sukkulenten und eignet sich besonders gut für Anfänger. Sie ist eine ideale Pflanze für Ampeln oder als hängende Dekoration.

Pflege und Standort: Die Leuchterblume bevorzugt einen sonnigen Standort, kann aber auch in schattigeren Bereichen gedeihen. Achte darauf, sie nur dann zu gießen, wenn der Boden vollständig trocken ist. Eine gut durchlässige Erde ist auch hier sehr wichtig.

4. Korallenkaktus (Rhipsalis baccifera)

Rhipsalis baccifera

Der Korallenkaktus ist eine epiphytische Sukkulente, deren lange, dünne Triebe an eine Koralle erinnern. Diese Kaktusart ist besonders dafür bekannt, in hängenden Töpfen oder Ampeln eine gute Figur zu machen. Ich finde, der Korallenkaktus sieht ein bisschen unwirklich aus, als stamme er von einem anderen Planeten.

Aussehen: Der Korallenkaktus hat dünne, grüne, verzweigte Triebe, die wie Korallen in alle Richtungen wachsen. Die Pflanze trägt kleine weiße oder rosafarbene Blüten und produziert manchmal rote Beeren.

Besonderheiten: Im Gegensatz zu vielen anderen Kaktussen wächst der Korallenkaktus ohne Stacheln und ist daher viel einfacher zu handhaben. Auch wenn er in der Natur an Bäumen wächst, kann er in normalen Pflanzgefäßen gut gedeihen.

Pflege und Standort: Diese Sukkulente bevorzugt indirektes Licht und sollte nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Sie benötigt regelmäßig Wasser, aber der Boden sollte immer gut abtrocknen können. Auch hier gilt: Staunässe vermeiden!

5. Sägeblattkaktus (Epiphyllum anguliger)

Epiphyllum anguliger

Der Sägeblattkaktus ist ein epiphytischer Kaktus, der besonders in hängenden Körben gut zur Geltung kommt. Er hat gezackte Blätter und blüht mit beeindruckend großen Blüten. In meinen Augen passt er gut in Wohnungen mit einer modernen Einrichtungen.

Aussehen: Der Sägeblattkaktus hat flache, gezackte Blätter, die sich in langen, hängenden Ranken ausbreiten. Die Blüten sind groß, auffällig und meist in Weiß, Rosa oder Rot.

Besonderheiten: Dieser Kaktus ist dafür bekannt, dass er in den richtigen Bedingungen wunderschöne Blüten bildet, die oft in der Dämmerung oder Nacht erblühen. Er ist auch dafür bekannt, weniger stachelig zu sein als viele andere Kakteenarten.

Pflege und Standort: Der Sägeblattkaktus braucht einen hellen, aber nicht direkt sonnigen Standort. Gieße ihn regelmäßig, aber achte darauf, dass der Boden gut abtrocknen kann, um Wurzelfäule zu vermeiden.

6. Weihnachtskaktus (Schlumbergera spp.)

Schlumberga

Der Weihnachtskaktus ist eine der bekanntesten Sukkulenten, die vor allem in der Weihnachtszeit mit ihren prachtvollen Blüten begeistert. Er wächst gut in hängenden Körben oder als Dekoration an Fenstern. Er ist um die Weihnachtszeit ein wahrer Hingucker und ich möchte ihn im Dezember nicht mehr in meiner Wohnung missen.

Aussehen: Der Weihnachtskaktus hat flache, grüne Blätter und beeindruckende Blüten, die in kräftigen Farben wie Rot, Rosa oder Weiß erscheinen.

Besonderheiten: Diese Pflanze blüht zur Winterzeit, was sie zu einer beliebten Wahl für die kalte Jahreszeit macht. Ihre Blüten sind eine echte Freude für die Augen, besonders während der Feiertage.

Pflege und Standort: Der Weihnachtskaktus bevorzugt einen hellen, aber schattigen Standort. Während der Blütezeit sollte er weniger gegossen werden, da Staunässe die Blütenbildung beeinträchtigen kann.

7. Rattenschwanzkaktus (Disocactus flagelliformis)

Disocactus Flagelliformis

Der Rattenschwanzkaktus ist ein weiterer hängender Kaktus, der mit seinen langen, schlanken Trieben und schönen Blüten viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Er ist besonders im Frühling und Sommer ein Highlight, wenn er seine wunderschönen Blüten trägt.

Aussehen: Die Triebe des Rattenschwanzkaktus sind schlank und leuchtend grün. Sie können mehrere Meter lang werden und hängen elegisch herab. Im Frühling erscheinen auffällige, rosa bis rote Blüten.

Besonderheiten: Dieser Kaktus ist bekannt für seine spektakulären Blüten, die in der Dämmerung oder bei Nacht besonders intensiv duften. Er wächst am besten in Ampeln oder Hängekörben.

Pflege und Standort: Der Rattenschwanzkaktus bevorzugt einen hellen, aber schattigen Standort. Während der Blütezeit benötigt er etwas mehr Wasser, jedoch sollte auch hier Staunässe vermieden werden. Eine gut durchlässige Erde ist wichtig.

 

Fazit: Hängende Pflanzen mit Wow-Effekt

Mit diesen sieben hängenden Sukkulenten – der Erbsenpflanze, Schlangen-Fetthenne, Leuchterblume, Korallenkaktus, Sägeblattkaktus, Weihnachtskaktus und Rattenschwanzkaktus – kannst du deinem Zuhause eine tropische Atmosphäre verleihen. Sie sind nicht nur pflegeleicht, sondern auch unglaublich dekorativ und eignen sich hervorragend für Anfänger. Diese Sukkulenten sind ideal für Ampeln oder hängende Töpfe und bieten das ganze Jahr über grüne Schönheit und beeindruckende Blütenpracht.

Weihnachtskaktus: So pflegst du die festliche Zimmerpflanze richtig

Der Weihnachtskaktus ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen, besonders zur Winterzeit. Seine leuchtenden Blüten bringen Farbe und Freude in die dunklen Monate und machen ihn zu einem idealen Geschenk oder zu einer festlichen Dekoration. Wenn du lernen möchtest, wie du deinen Weihnachtskaktus richtig pflegst, bist du hier genau richtig!

Weihnachtskaktus

Was ist der Weihnachtskaktus?

Der Weihnachtskaktus (Schlumbergera) gehört zur Familie der Kakteengewächse, unterscheidet sich aber deutlich von den klassischen Wüstenkakteen. Ursprünglich stammt er aus den tropischen Regenwäldern Brasiliens, wo er auf Felsen und Bäumen wächst. Seine Heimatbedingungen lassen bereits erahnen, dass er keine extreme Hitze und Trockenheit wie Wüstenkakteen bevorzugt, sondern eher eine feuchtere Umgebung.

Aussehen und Besonderheiten des Weihnachtskaktus

Der Weihnachtskaktus zeichnet sich durch flache, segmentierte Glieder aus, die leicht zickzackförmig aneinandergereiht sind. An den Enden dieser Glieder entwickeln sich in der Winterzeit seine beeindruckenden Blüten. Die Farbpalette reicht von Weiß über Pink bis hin zu kräftigem Rot und sogar Lila. Eine Besonderheit des Weihnachtskaktus ist, dass er während der dunklen Wintermonate blüht. Genau dann, wenn viele andere Pflanzen ihre Ruhephase haben, entfaltet er seine volle Pracht. Das macht ihn so besonders und zu einem echten Highlight auf der Fensterbank oder im Wohnzimmer.

Warum blüht der Weihnachtskaktus zu Weihnachten?

Der Name „Weihnachtskaktus“ kommt nicht von ungefähr. Seine Blütezeit fällt in die Advents- und Weihnachtszeit. Das liegt daran, dass der Weihnachtskaktus eine sogenannte Kurztagspflanze ist. Das bedeutet, dass er auf kürzere Tageslichtphasen reagiert, die in der Winterzeit natürlich auftreten. Um die Blütenbildung anzuregen, benötigt der Weihnachtskaktus etwa sechs Wochen lang täglich 12 bis 14 Stunden Dunkelheit.

Wenn du also möchtest, dass dein Weihnachtskaktus jedes Jahr pünktlich zur Weihnachtszeit blüht, solltest du ihn ab etwa Mitte Oktober an einen dunkleren Ort stellen. Dies kann ein Raum mit wenig natürlichem Licht sein oder du deckst ihn einfach mit einem Karton ab, um die Dunkelphase zu verlängern.

Die Blüte des Weihnachtskaktus

Die richtige Pflege des Weihnachtskaktus

Damit dein Weihnachtskaktus lange gesund bleibt und üppig blüht, solltest du einige grundlegende Pflegehinweise beachten.

Licht und Standort
Der Weihnachtskaktus bevorzugt helle Standorte, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ein Platz am Fenster mit indirektem Licht ist ideal. Direkte Sonne kann die empfindlichen Glieder verbrennen, was zu unschönen braunen Flecken führt. Besonders im Sommer solltest du darauf achten, dass er nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist. Ein Ost- oder Westfenster eignet sich besonders gut.

Während der Blütezeit solltest du den Standort nicht verändern, da er auf Standortwechsel empfindlich reagieren kann und eventuell seine Blüten abwirft.

Temperatur

Der Weihnachtskaktus fühlt sich bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius am wohlsten. Während der Blütezeit verträgt er auch etwas kühlere Temperaturen, solange diese nicht unter 15 Grad Celsius fallen. Achte jedoch darauf, ihn vor Zugluft und starken Temperaturschwankungen zu schützen, da dies die Blüte beeinträchtigen kann.

Giessen und Luftfeuchtigkeit
Trotz seiner Herkunft aus den feuchten Tropen ist der Weihnachtskaktus kein Fan von Staunässe. Es ist wichtig, dass du ihn regelmäßig gießt, jedoch das überschüssige Wasser immer gut abfließen lässt. Am besten gießt du erst, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. In den Sommermonaten benötigt er etwas mehr Wasser, während du ihn im Herbst und Winter sparsamer gießen solltest.

Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für den Weihnachtskaktus ebenfalls von Vorteil. Besonders im Winter, wenn die Heizungen laufen, kann die Luft in unseren Wohnungen recht trocken werden. Stelle eine Schale mit Wasser in die Nähe deines Weihnachtskaktus oder besprühe ihn ab und zu mit Wasser, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Düngen
In der Wachstumsphase, also von Frühling bis Spätsommer, solltest du deinen Weihnachtskaktus alle zwei Wochen mit einem handelsüblichen Zimmerpflanzendünger versorgen. Achte darauf, dass du den Dünger gemäß den Anweisungen auf der Verpackung verdünnst. Im Herbst und Winter, wenn die Blütezeit beginnt, braucht der Weihnachtskaktus keine zusätzliche Nährstoffzufuhr.

Umtopfen
Alle zwei bis drei Jahre solltest du deinen Weihnachtskaktus umtopfen. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Frühjahr nach der Blüte. Verwende dafür lockere, durchlässige Kakteenerde, die Staunässe verhindert. Achte beim Umtopfen darauf, die empfindlichen Wurzeln nicht zu beschädigen.

Weihnachtskaktus und Ruhephase: Was du beachten musst

Nach der Blütezeit, meist ab Januar oder Februar, tritt der Weihnachtskaktus in seine Ruhephase ein. Diese Phase ist wichtig, damit sich die Pflanze erholen und Kraft für die nächste Blüte sammeln kann. In dieser Zeit solltest du ihn kühler stellen und nur sehr wenig gießen. Temperaturen um die 10 bis 15 Grad Celsius sind ideal.

Im April oder Mai kannst du ihn dann wieder an einen wärmeren Platz stellen und die Bewässerung etwas erhöhen. Von da an beginnt auch wieder die Wachstumsphase.

Häufige Probleme und wie du sie vermeidest

Wie bei vielen Zimmerpflanzen können auch beim Weihnachtskaktus Probleme auftreten. Die gute Nachricht ist: Mit der richtigen Pflege kannst du die meisten Probleme verhindern.

Blütenabwurf
Wenn dein Weihnachtskaktus seine Blüten abwirft, kann das an verschiedenen Faktoren liegen. Oft ist dies ein Zeichen für Stress, der durch zu häufiges Umtopfen, einen Standortwechsel oder Zugluft verursacht wird. Auch unregelmäßiges Gießen oder zu viel direkte Sonne können zu einem Blütenabwurf führen.

Schlaffe oder weiche Blätter
Wenn die Blätter des Weihnachtskaktus schlaff wirken oder weich werden, ist dies meist ein Zeichen für zu viel oder zu wenig Wasser. Überprüfe die Erde: Ist sie zu trocken, solltest du gießen. Bei Staunässe ist es ratsam, die Erde auszutauschen und sicherzustellen, dass das überschüssige Wasser abfließen kann.

Braune Flecken auf den Blättern
Braune Flecken entstehen häufig durch zu viel direkte Sonne. Stelle die Pflanze an einen schattigeren Ort und vermeide direkte Sonneneinstrahlung, besonders in den heißen Sommermonaten.

Schädlinge
Obwohl der Weihnachtskaktus relativ robust ist, können Schädlinge wie Spinnmilben oder Wollläuse auftreten. Diese erkennst du an kleinen Gespinsten oder weißen, wattigen Stellen auf den Blättern. Behandle betroffene Pflanzen mit einem geeigneten biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel und erhöhe die Luftfeuchtigkeit, um Spinnmilben vorzubeugen.

Weihnachtskaktus vermehren: So geht’s

Die Vermehrung des Weihnachtskaktus ist relativ einfach und kann über Stecklinge erfolgen. Schneide dazu im Frühling oder Sommer ein Segment von der Pflanze ab und lasse es einige Tage an einem trockenen Ort antrocknen. Danach kannst du den Steckling in Kakteenerde setzen und ihn leicht feucht halten. Nach einigen Wochen sollte der Steckling Wurzeln bilden und zu einer neuen Pflanze heranwachsen.

Fazit: Der blühende Star der Winterzeit

Der Weihnachtskaktus ist eine pflegeleichte und langlebige Zimmerpflanze, die mit ihren farbenfrohen Blüten für festliche Stimmung sorgt. Durch die richtige Pflege und den passenden Standort kannst du Jahr für Jahr seine prächtige Blüte genießen. Mit ein wenig Aufmerksamkeit wird der Weihnachtskaktus zu einem treuen Begleiter, der selbst in der kalten Jahreszeit für lebendige Farben sorgt.

23 Kaktusarten ohne Stacheln: Deine stachelosen Freunde für Zuhause

Wenn du Kakteen liebst, aber Stacheln nicht gerade dein Ding sind, habe ich tolle Nachrichten für dich. Es gibt eine ganze Reihe von Kakteen, die entweder ganz ohne Stacheln auskommen oder deren Stacheln so winzig und weich sind, dass sie kaum auffallen. In diesem Artikel stelle ich dir 23 solcher Kaktusarten vor, die deinem Zuhause ein exotisches Flair verleihen – ganz ohne das Risiko, sich an Stacheln zu verletzen!

Weihnachtskaktus

Kakteen ohne Stacheln

Und hier sind meine favorisierten Kakteen ohne Stacheln, die ich Dir für die Sukkulentensammlung empfehlen kann:  
Kaktusart Beschreibung
Schlumbergera Weihnachtskaktus mit glatten Segmenten und leuchtenden Winterblüten.
Epiphyllum Blattkaktus mit flachen Blättern und beeindruckenden Blüten.
Rhipsalis Korallenkaktus mit langen, drahtartigen Stängeln, ideal für Ampeltöpfe.
Lepismium Stachelloser Kaktus mit glatter Oberfläche, oft hängend.
Hatiora Osterkaktus, blüht im Frühling, stachellose Segmente.
Rhipsalis baccifera Mistletoe Kaktus mit dünnen Stängeln und weißen Beeren.
Pereskia Laubabwerfende Kaktusart, einige fast stachelfrei.
Pseudorhipsalis Ähnlich wie Rhipsalis, weiche, stachellose Stängel.
Disocactus Vielseitige Gattung, stachellose Epiphyten und terrestrische Arten.
Selenicereus Mondblumen-Kaktus mit langen, stachellosen Stängeln und großen Blüten.
Hylocereus Drachenfrucht-Kaktus, stachellose Stängel und exotische Früchte.
Zygocactus Stachelloser Kaktus, der zur Weihnachtszeit blüht.
Aporocactus Rattenschwanz-Kaktus, lange, hängende, kaum stachelige Stängel.
Echinopsis subdenudata Kaktus mit wenigen, kaum sichtbaren Stacheln und großen Blüten.
Astrophytum asterias Seeigelkaktus, kugelförmig und fast stachellos.
Astrophytum myriostigma Bischofsmütze, fast stachellos, sternförmig.
Mammillaria plumosa Federkaktus mit weichen, federartigen Haaren.
Pelecyphora aselliformis Kleiner Kaktus, fast stachellos, mit ungewöhnlicher Form.
Ariocarpus Kaktus mit warzenartigen Strukturen, stachellos.
Leuchtenbergia principis Agavenkaktus, weiche „Stacheln“, interessante Form.
Obregonia denegrii Miniaturkaktus mit fast unsichtbaren Stacheln.
Pseudolithos Glatte Oberfläche, keine sichtbaren Stacheln.
Frailea Miniaturkaktus mit kaum sichtbaren Stacheln, ideal für kleine Töpfe.

Ich hoffe, diese Übersicht hilft dir dabei, den perfekten stachelosen Kaktus für dein Zuhause zu finden.

Bis zum nächsten Mal und viel Spaß beim Gärtnern!

 

Kaktus ohne Stacheln: Pflegeleichte und sichere Sukkulenten für Ihr Zuhause

Kakteen sind faszinierende Pflanzen, die oft wegen ihrer außergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit an raue Umgebungen bewundert werden. Sie sind bekannt für ihre stacheligen Oberflächen, die als Schutzmechanismus gegen Fressfeinde dienen. Es gibt jedoch auch Kaktusarten ohne Stacheln, die ebenso beeindruckend und pflegeleicht sind. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf diese besonderen Kaktusarten, ihre Eigenschaften, Pflegeanforderungen und die besten Möglichkeiten, sie in Ihrem Zuhause oder Garten zu integrieren.

Rhipsalis
Rhipsalis

Kakteen ohne Stacheln bieten eine ausgezeichnete Alternative für Pflanzenliebhaber, die die Schönheit und Einzigartigkeit von Kakteen schätzen, aber den schmerzhaften Kontakt mit Stacheln vermeiden möchten. Diese Pflanzen sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch sicherer in Haushalten mit Kindern und Haustieren. Hier sind einige der bekanntesten stachellosen Kaktusarten:

1. Schlumbergera (Weihnachtskaktus)
2. Epiphyllum (Orchideenkaktus)
3. Rhipsalis
4. Astrophytum
5. Lophophora (Peyote)

Schlumbergera (Weihnachtskaktus)

Weihnachtskaktus
Weihnachtskaktus
Der Weihnachtskaktus, wissenschaftlich als Schlumbergera bekannt, ist eine der bekanntesten Kaktusarten ohne Stacheln. Ursprünglich aus den tropischen Regenwäldern Brasiliens stammend, hat dieser Kaktus flache, segmentierte Blätter und blüht im Winter, daher der Name. Pflege
  • Licht: Bevorzugt helles, indirektes Licht.
  • Wasser: Regelmäßiges Gießen, aber keine Staunässe. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben leicht antrocknen.
  • Temperatur: Optimale Temperaturen liegen zwischen 18-24°C.
Der Weihnachtskaktus blüht im Winter mit leuchtenden, farbenfrohen Blüten. Er hat keine Stacheln, was ihn sicher für den Innenbereich macht.

Epiphyllum (Orchideenkaktus)

Epiphyllum
Epiphyllum

Der Orchideenkaktus, bekannt als Epiphyllum, ist berühmt für seine großen, auffälligen Blüten. Diese Kakteen sind epiphytisch, das bedeutet, sie wachsen auf anderen Pflanzen, ohne ihnen Nährstoffe zu entziehen.

Pflege

  • Licht: Bevorzugt helles, indirektes Licht.
  • Wasser: Regelmäßiges Gießen, besonders während der Wachstumsperiode.
  • Temperatur: Ideal sind Temperaturen zwischen 15-25°C.

Der Epiphyllum produziert spektakuläre Blüten, oft in leuchtenden Farben und ist äußerst pflegeleicht. Außerdem lässt er sich kinderleicht vermehren.

Rhipsalis

Rhipsalis ist eine Gattung stachelloser Kakteen, die ebenfalls aus den tropischen Regionen stammen. Sie haben lange, hängende Triebe und sind perfekt für hängende Körbe geeignet.

Pflege

  • Licht: Hell bis halbschattig, kein direktes Sonnenlicht.
  • Wasser: Gleichmäßige Feuchtigkeit, aber keine Staunässe.
  • Temperatur: Vorzugsweise zwischen 18-24°C.

Der Rhipsalis hat dekorative hängende Triebe und eignet sich ideal für hängende Pflanzenarrangements. Zudem ist er sicher für Kinder und Haustiere, da er keine Stacheln hat.

Astrophytum

Astrophytum ist eine weitere Kaktusgattung, die oft keine oder nur sehr wenige Stacheln hat. Diese Kakteen haben eine kugelförmige bis zylindrische Form und sind oft mit weißen Schuppen bedeckt, die ihnen ein sternähnliches Aussehen verleihen.

Pflege

  • Licht: Volles Sonnenlicht bis helles, indirektes Licht.
  • Wasser: Mäßig gießen, gut durchlässige Erde verwenden.
  • Temperatur: Gut bei Temperaturen von 20-30°C.

Der Astrophytum hat einzigartiges, dekoratives Aussehen. Er ist leicht zu pflegen und ideal für sonnige Fensterbänke.

Lophophora (Peyote)

Lophophora, bekannt als Peyote, ist ein kleiner, kugelförmiger Kaktus, der hauptsächlich in Mexiko und im Südwesten der USA vorkommt. Dieser Kaktus hat eine glatte Oberfläche ohne sichtbare Stacheln und ist bekannt für seine kultische und historische Bedeutung.

Pflege

  • Licht: Volles Sonnenlicht.
  • Wasser: Selten gießen, sehr gut durchlässige Erde erforderlich.
  • Temperatur: Bevorzugt Temperaturen zwischen 20-30°C.

Der Lophophora ist historisch und kulturell interessant und hat eine einzigartige, attraktive Erscheinung.

Pflege und Anbau von stachellosen Kakteen

Allgemeine Pflegetipps für stachellose Kakteen

  1. Boden und Substrat: Gut durchlässige Erde ist entscheidend, um Wurzelfäule zu vermeiden.
  2. Bewässerung: Kakteen benötigen weniger Wasser als viele andere Pflanzen. Es ist besser, sie zu wenig als zu viel zu gießen.
  3. Düngung: Ein Kakteendünger kann während der Wachstumsperiode alle zwei Wochen verwendet werden.
  4. Luftfeuchtigkeit: Die meisten stachellosen Kakteen bevorzugen eine moderate Luftfeuchtigkeit.

Vermehrung
Viele stachellose Kakteen können leicht durch Stecklinge vermehrt werden. Schneiden Sie einfach ein gesundes Segment ab, lassen Sie es ein paar Tage trocknen und pflanzen Sie es dann in leicht feuchte Kakteenerde.

Schädlinge und Krankheiten
Stachellose Kakteen sind relativ resistent gegen Schädlinge und Krankheiten, aber sie können gelegentlich von Spinnmilben, Wollläusen oder Pilzinfektionen betroffen sein. Eine regelmäßige Inspektion und angemessene Pflege helfen, diese Probleme zu vermeiden.

Verwendung in der Innen- und Außengestaltung

Stachellose Kakteen sind ausgezeichnete Zimmerpflanzen. Sie können in Töpfen auf Fensterbänken, in hängenden Körben oder als Teil von Sukkulentengärten verwendet werden. Ihr geringes Pflegebedürfnis macht sie ideal für vielbeschäftigte Menschen oder solche, die neu im Gärtnern sind.

In warmen Klimazonen können stachellose Kakteen auch im Freien gedeihen. Sie können in Steingärten, als Teil von xerophytischen Landschaften oder in dekorativen Pflanzgefäßen auf Terrassen und Balkonen verwendet werden.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Kakteen sind nicht nur schön und pflegeleicht, sondern auch umweltfreundlich. Sie benötigen wenig Wasser und sind somit ideal für nachhaltige Gartengestaltung in trockenen Regionen. Durch den Anbau von Kakteen können Sie den Wasserverbrauch senken und gleichzeitig eine attraktive und pflegeleichte Landschaft schaffen.

Stachellose Kakteen bieten eine faszinierende und praktische Alternative zu ihren stacheligen Verwandten. Sie sind pflegeleicht, sicher für den Innenbereich und in der Lage, beeindruckende Blüten zu produzieren. Ob als Zimmerpflanze oder Teil einer Außenlandschaft, diese Kakteen sind eine Bereicherung für jeden Pflanzenliebhaber. Mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit können stachellose Kakteen jahrelang Freude bereiten und einen Hauch von Exotik in Ihr Zuhause oder Ihren Garten bringen.

Kakteen sind faszinierende Pflanzen, die oft wegen ihrer außergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit an raue Umgebungen bewundert werden. Sie sind bekannt für ihre stacheligen Oberflächen, die als Schutzmechanismus gegen Fressfeinde dienen. Es gibt jedoch auch Kaktusarten ohne Stacheln, die ebenso beeindruckend und pflegeleicht sind. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf diese besonderen Kaktusarten, ihre Eigenschaften, Pflegeanforderungen und die besten Möglichkeiten, sie in Ihrem Zuhause oder Garten zu integrieren.